Rheinland

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Im Städtedreieck Köln, Aachen und Mönchengladbach lagert auf einer Fläche von etwa 2.500 km2 das größte geschlossene Braunkohlenvorkommen Europas. In den genehmigten Tagebauen Garzweiler, Hambach und Inden könnten noch etwa 3 Milliarden Tonnen gefördert werden.

Mit einer Jahresförderung von etwa 94 Millionen Tonnen ist das Rheinland das bedeutendste Braunkohlenfördergebiet in Deutschland. 90 Prozent der in Tiefen bis zu 450 m lagernden Braunkohle werden in den vier RWE-Braunkohlenkraftwerken Frimmersdorf, Neurath, Niederaußem und Weisweiler verstromt. Sie verfügen über eine Kraftwerksleistung von insgesamt 10.693 MW und stoßen pro Jahr etwa 81 Millionen Tonnen CO2  aus.

Bis Ende 2014 wurden für den Braunkohlenbergbau im Rheinland 32.200 Hektar Fläche devastiert. Die aktuelle Betriebsfläche liegt bei 9.450 ha. Bislang haben durch den Braunkohlentagebau im Rheinland mehr als 40.000 Menschen ihre Heimat durch Umsiedlungen verloren.  Mehr als 100 Gehöfte, Weiler und Dörfer gingen verloren. Aktuell wird die Umsiedlung von weiteren 1.600 Menschen in fünf Ortschaften für den Tagebau Garzweiler II vorbereitet. Nur Holzweiler mit seinen 1.300 Einwohner*innen bleibt dieses Schicksal wohl erspart. Im März 2014 hat die NRW-Landesregierung beschlossen, den Tagebau Garzweiler II zu verkleinern.

Ende 2014 waren im Rheinischen Braunkohlenrevier einschließlich der Kraftwerksbeschäftigten noch 10.146 Menschen beschäftigt. Allein zwischen 2013 und 2014 hat RWE knapp 600 Stellen abgebaut.

Mehr Infos: www.bund-nrw.de/braunkohle

Aktuelle Aktionen und Termine:

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Waldspaziergang Hambacher Wald

Sonntag, 19.Februar, 12.00 Uhr. Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann?   Achtung: Mit Rote-Linie-Aktion! Sei die Rote Linie! Be the Red Line! …

Das RWE Braunkohlenkraftwerk Neurath. Foto: D. Jansen

Gesundheitliche Gefahren durch Braunkohlekraftwerke

Informationsveranstaltung anlässlich der Einrichtung einer Luftmessstation in Stommeln Referentin: Julia Gogolewska, Referentin für Energie und Gesundheit bei Health & Environment Alliance (HEAL) Mittwoch , 30.11.2016 , 20:00 Uhr, Feuerwehrhaus Stommeln, …

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Hambach: Rote Linie „Alte A4“

1.000 Menschen stellten sich in einer roten Linie schützend vor den Hambacher Forst Jedes Jahr wird von Anfang Oktober bis Ende Februar ein Teil des Hambacher Forst für die Erweiterung …

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Petition: Hambacher Wald retten und Klima schützen

Jetzt unterschrieben! Der Energiekonzern RWE will die letzten verbliebenen Reste des Hambacher Waldes vernichten, um im Tagebau Hambach im Rheinischen Braunkohlenrevier weiter Braunkohle fördern zu können. Im Zeitraum vom 1. …

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10 Jahre „Zukunft statt Braunkohle“

Forum „Wie geht’s weiter ohne Braunkohle?“ Mit der Verabschiedung des „Erkelenzer Appells“ endete am Samstag die Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum des Aktionsbündnis „Zukunft statt Braunkohle“ in Erkelenz. Darin fordern über …

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„Erkelenzer Appell“: Bündnis fordert Braunkohleausstieg

Deutschlandweites Bündnis fordert unverzügliche Entscheidung zum Kohleausstieg und „Zukunftspakt” für einen gerechten Strukturwandel Düsseldorf/Cottbus/Berlin, 25.09.2016: Verbände und Betroffene aus allen Braunkohle-Regionen appellieren an die Bundesregierung, den Abschied von der Kohleverstromung …

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Eine „Gubener Warraschke“ für Kuckum

So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen… Zum Abschluss des 10-jährigen Jubiläums des Aktionsbündnisses „Zukunft statt Braunkohle“ wurde noch einmal in die Hände gespuckt und der Spaten ausgepackt. Zusammen mit …

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Demo: Kohle oder Zukunft?

20. August, 14.30 Uhr, Erkelenz-Borschemich Etwa 800 Menschen haben am 20. August friedlich-fröhlich gegen die Braunkohle protestiert. Der farbenfrohe Protestzug startete in Borschemich, dem Ort, der in Kürze für den Braunkohlentagebau …