Mitteldeutschland

 

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Im Mitteldeutschen Revier ist die Förderung von 105,7 Millionen Tonnen Braunkohle im Jahr 1989 auf heute etwa 21 Millionen Tonnen gesunken. Die derzeitige Betriebsfläche liegt bei 12.200 ha; insgesamt wurden bislang mehr als 48.000 Hektar devastiert. Rund 50.000 Menschen verloren im mitteldeutschen Revier wegen Braunkohlentagebauen ihre Heimat.

Zur Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) gehören die beiden Tagebaue Profen in Sachsen-Anhalt und Vereinigtes Schleenhain in Sachsen. 85 Prozent der Fördermenge gehen in die Verstromung, v.a. in den Kraftwerken Lippendorf (1.840 MW) und Schkopau (980 MW).

Aktuell plant die MIBRAG und die Landesregierungen Sachsen und Sachsen-Anhalt mit Lützen und der Erweiterung des Vereinigten Schleenhains zwei neue Tagebaue, durch die rund 1.200 Menschen ihre Heimat verlieren würden.

Westlich von Halle betreibt die Romonta GmbH den Tagebau Arnsdorf. Ein besonderes Charakteristikum des Tagebaus Amsdorf ist, dass die dort geförderte Braunkohle einen  hohen Gehalt an Bitumen aufweist. Die bituminöse Braunkohle ist Grundstoff für die Montanwachs-Extraktion.  Die Lagerstätte verfügt noch über rund 5 Mio. t gewinnbare Braunkohle, womit eine Förderung bis 2030 gesichert sein soll. Am 6. Januar 2014 rutschte am Südhang des Tagebaus  die Böschung unterhalb einer Abraumhalde und mit ihr der Bandabsetzer ab. Bis zur abschließenden Ursachenermittlung wurde der Tagebaubetrieb eingestellt.

Ende 2014 waren im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier einschließlich der Kraftwerksbeschäftigten der Braunkohlenunternehmen noch 2.536 Menschen beschäftigt.

Aktuelle Aktionen und Termine:

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Braunkohle-Fachkonferenzen in Sachsen

Stand und Perspektiven der Braunkohle im Süden von Leipzig Der BUND Sachsen lädt Sie herzlich zu zwei einander ergänzenden Fachtagungen über die aktuelle Situation des Braunkohleabbaus im Südraum Leipzigs ein. …

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10 Jahre „Zukunft statt Braunkohle“

Forum „Wie geht’s weiter ohne Braunkohle?“ Mit der Verabschiedung des „Erkelenzer Appells“ endete am Samstag die Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum des Aktionsbündnis „Zukunft statt Braunkohle“ in Erkelenz. Darin fordern über …

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„Erkelenzer Appell“: Bündnis fordert Braunkohleausstieg

Deutschlandweites Bündnis fordert unverzügliche Entscheidung zum Kohleausstieg und „Zukunftspakt” für einen gerechten Strukturwandel Düsseldorf/Cottbus/Berlin, 25.09.2016: Verbände und Betroffene aus allen Braunkohle-Regionen appellieren an die Bundesregierung, den Abschied von der Kohleverstromung …

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Forum: Wie geht’s weiter ohne Braunkohle?

Klimaschutz | Energiewende | Strukturwandel | Heimat Forum zum 10-jährigen Bestehen des Aktionsbündnisses „Zukunft statt Braunkohle“ 24. September 2016, Stadthalle Erkelenz (bei Düsseldorf, Rheinland) Die gesellschaftliche Debatte um die Zukunft …

Save the date: 10 Jahre „Zukunft statt Braunkohle“

Im September 2016 wird es 10 Jahre her sein, dass etliche aktive Anti-Braunkohle-Gruppen in Ost und West das Aktionsbündnis Zukunft statt Braunkohle gegründet haben. Am 24. September 2016, ab 14 Uhr, werden wir …

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4. Radtour „Zukunft für Lützen“

Am 30. April 2016 findet die Radtour „Zukunft für Lützen“ zum vierten mal statt. Sie beginnt um 13.00 Uhr auf dem Marktplatz in Lützen. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Teilnehmer …

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Radtour gegen Tagebaue

Lützen | Rund 80 Teilnehmer haben sich am 25. April an einer Radtour in Lützen beteiligt. Sie protestierten damit gegen die weitere Kohleverstromung und neue Tagebaue in der Region Lützen. …