Klima retten - Erneuerbare Energien ausbauen - Regionalwirtschaft stärken - Zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen - Heimat bewahren - Natur schützen - Lebensqualität sichern |
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Zukunft statt Braunkohle Klimawissenschaftler warnen schon lange: Unsere Lebensweise beeinflusst das Erdklima - mit unberechenbaren Folgen. Schon heute sind die die Auswirkungen des Klimawandels dramatisch: In immer kürzeren Zeitabständen treten „Jahrhundert“-Hochwasser auf. Tropische Wirbelstürme fordern immer mehr Opfer; die Schäden gehen in die Milliarden. Es ist also höchste Zeit zu handeln. Alle sprechen vom Klimaschutz - sobald aber konkretes Handeln gefragt ist, gehen oft unternehmerische Interessen vor. Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger. Dazu ist die Gewinnung von Braunkohle in Deutschland mit gravierenden Auswirkungen auf Mensch, Natur und Gewässerhaushalt verbunden. Will Deutschland seinen Verpflichtungen zum Klimaschutz nachkommen, so muss der Anteil der Braunkohle an der Energieerzeugung drastisch reduziert werden. Mittelfristig muss die Braunkohleverstromung beendet werden. Trotzdem soll mit dem Bau neuer Braunkohlenkraftwerks und dem Aufschluss neuer Tagebaue in Ost und West die bisherige, nicht zukunftsfähige Energieerzeugungsstruktur für weitere Jahrzehnte zementiert werden. Damit aber droht auch ein Rückschlag für die sowohl energie- als auch arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Stärkung der Erneuerbaren Energien, des Energiesparens und effizienterer Technologien. Werden die Pläne von RWE, Vattenfall und MIBRAG umgesetzt, steuern wir nicht nur mit Vollgas in die Klimakatastrophe, auch drohen weitere tausende Menschen umgesiedelt zu werden. Irreparaple Schäden an Natur, Landschaft und Gewässerhaushalt werden die Folge sein. Ende 2005 haben sich daher die großen Umweltverbände und verschiedene Initiativen zum Aktionsbündnis “Zukunft statt Braunkohle“ zusammen geschlossen. Im Rahmen einer ersten zentralen Braunkohlen-Konferenz in Pulheim (Rheinland) wurde der Status der Braunkohle in der Energiewirtschaft kritisch aufgearbeitet und Wege für eine nachhaltige Energiegewinnung aufgezeigt. Das Bürgerforum endete mit der Verabschiedung des Pulheimer Manifests für eine Energieversorgung ohne Braunkohle. Weitere Veranstaltungen und Aktionen - wie z.B. die Berliner Fachtagung BEDROHSTOFF BRAUNKOHLE folgten im Früjahr 2007. Für den Herbst 2007 ist eine weiteres Bürgerforum "Zukunft statt Braunkohle" in Cottbus geplant.
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