Klima retten - Erneuerbare Energien ausbauen - Regionalwirtschaft stärken - Zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen - Heimat bewahren - Natur schützen - Lebensqualität sichern

 

 

 Über uns

 

Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

 
 

Anreise:


Vom Hauptbahnhof Cottbus fährt die Straßenbahnlinie 1 (vor dem Hbf) oder Linie 4 (von der Thiemstraße) bis zur Zielhaltestelle
„Stadthalle“. Von dort sind es ca. 5 Minuten Fußweg.

 

Kontakt:


BUND Brandenburg
Friedrich-Ebert-Straße 114 a • 14467 Potsdam, Tel. 03 31. 23 70 01-41 • Fax -45, bund.brandenburg@bund.netwww.bund-brandenburg.de

GRÜNE LIGA Brandenburg
Lindenstraße 34 • 14467 Potsdam
Tel. 03 31. 2 0155 20 • 0151-14 42 04 87, braunkohle@grueneliga.dewww.lausitzer-braunkohle.de

BUND Nordrhein-Westfalen
Merowingerstr. 88 • 40225 Düsseldorf, Tel. 02 11. 30 20 05-22 • Fax -26, dirk.jansen@bund.netwww.bund-nrw.de/braunkohle

 

ZUKUNFT STATT

BRAUNKOHLE

Das Tagungsprogramm

als Download [...hier]

 
 

 

 

 

 

Zweites Bürgerforum

ZUKUNFT STATT BRAUNKOHLE

 

Cottbus, 27. Oktober 2007

Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus
Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03044 Cottbus
ZHG /Audimax

 

Der Klimawandel ist schon heute für uns alle zu einer der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts aufgestiegen. Im wöchentlichen Rhythmus gelangen immer neue Wetterrekorde in die Öffentlichkeit – wärmster Winter 2006 / 07, trockenster und sonnigster April 2007, feuchtester Mai 2007 und immer alles seit Beginn der Wetteraufzeichnungen!

Deutschland hat sich vorgenommen, bis 2020 seine Treibhausgase um 40 Prozent zu verringern. Aber ist das mehr als ein Lippenbekenntnis? Die Bundesregierung plant gleichzeitig den Bau neuer Kohlekraftwerke,
die aber mehr als doppelt so klimaschädlich wie KWK-Anlagen und Gaskraftwerke sein werden.


Eine solche Politik ist angesichts dramatischer Klimaveränderungen fehl am Platz. Effektiv wären dagegen ein gesetzliches Verbot neuer Kohlekraftwerke, die Verdreifachung umweltfreundlicher Energieerzeugung in Anlagen die zugleich Strom und Wärme erzeugen, die Ausweitung der regenerativen Stromerzeugung auf ein Drittel sowie ambitionierte Programme zum Energiesparen.


Klimaschutzstrategie ohne den langfristigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung kann nicht funktionieren. Die Brandenburgische Landesregierung plant dagegen den Aufschluss von 4 neuen Tagebauen. Mehrere Dörfer mit über 2000 Bewohnern müßten dann umgesiedelt werden.


Zudem würden Schutzgebiete vernichtet und die Versteppung der Lausitz weiter vorangetrieben. Doch auch in den anderen Braunkohlerevieren träumen Energiekonzerne auf Kosten der Menschen von immer mehr Kohleabbau.


Ein deutschlandweites Bündnis macht gegen diesen „Kohle-Wahn“ mobil. Ende 2005 haben sich die großen Umweltverbände und verschiedene Initiativen zum Aktionsbündnis „Zukunft statt Braunkohle“ zusammen geschlossen und 2006 in Pulheim (NRW) ein Bürgerforum zumThema veranstaltet. In diesem Jahr möchte das Bündnis den Status der Braunkohle in der Lausitz kritisch durchleuchten.

 

DIE BEITRÄGE ZUM NACHLESEN:

Begrüßung und Einführung

Begrüßung René Schuster (Grüne Liga)

Einführung Dirk Jansen (BUND NRW - Sprecher des Bündnisses "Zukunft statt Braunkohle")

Hauptvorträge der Tagung

Klimaschutz und Braunkohleverstromung Rainer Baake (DUH)

Klimawandel in der Lausitz - Anforderungen an Brandenburg Dr. Manfred Stock (PIK)

Umsiedlung - eine gesellschaftliche Zerreißprobe Dr. Siegrun Kabisch (UFZ - Leipzig)

Die 100%-ige Energiewende ist möglich Astrid Scheider (Eurosolar)

Vorstellung der Volksinitiative - keine neuen Tagebaue Axel Kruschat (BUND Brandenburg)

Workshops

Die Situation bergbaubetroffener Menschen - Missstände und Handlungspflichten Dirk Teßmer (Rechtsanwalt) und Stefan Pütz (Betroffener Garzweiler)

Ökosystemare Folgen des Braunkohlebergbaus - Auswirkungen auf Landschaft und Gewässer Dr. Dieter Leßmann (BTU Cottbus)

Mogelpackung CO²-Speicherung Dr. Gabriela von Goerne (Greenpeace)

Alternative Wirtschaftsszenarien für die Lausitz Dr. Benjamin Nölting (ZTG Berlin)

Alternative Entwicklungsszenarien für die Lausitz Axel Vogel (Wirtschaftswissenschaftler)